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Samstag – Donnerstag: 17.30 – 19.10 Uhr, Freitag: 15.30 – 17.10 Uhr
305 SYSTEMISCHE GRUPPENTHERAPIE
Leitung: Elisabeth Wagner
Obwohl Gruppentherapie aus Sicht der Psychotherapieforschung anderen Settings überlegen ist, gibt es doch auf Patient*innenseite häufig große Vorbehalte: Viele Menschen erleben das Gruppensetting als Bedrohung und bevorzugen daher die geschützte therapeutische Beziehung im Einzelsetting. In diesem Seminar soll erklärt und demonstriert werden, wie in einem systemischen Verständnis Gruppen so gestaltet werden können, dass die positiven Kräfte des Miteinanders überwiegen. In Theorieinputs, vor allem aber durch das gemeinsame Erleben wird spürbar, wie Gruppen geleitet werden können, damit sich die Mitglieder wechselseitig möglichst hilfreich in Beziehung setzen. Das wohlwollende Miteinander stellt einen geschützten Erfahrungs- und Beobachtungsraum dar, in dem das Verständnis für soziale und emotionale Prozesse sowie für die Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere gefördert und nützliche Selbststeuerungsprozesse angeregt werden können.
Teilnehmer des Systemischen PSY-3/Aufbau-Curriculums werden vorgereiht.